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BIO - Imkerei

 

Die Bienen leisten durch die Bestäubung der Pflanzen einen wichtigen Beitrag für das ökologische Gleichgewicht in der Land- und Forstwirtschaft. Die Bio-Imkerei fordert eine artgerechte Haltung der Bienenvölker, widerstandsfähige Bienenrassen, Beuten aus natürlichen Stoffen, rückstandsfreies Wabenmaterial, Einsatz von Mittelwänden aus Wachs von biologischen Produktionseinheiten und die Verwendung von organischen Säuren, bzw. ätherischen Ölpräperaten zur Dezimierung der Varroamilben.

 

Die Aufstellungsplätze der Bienenstöcke sind so zu wählen, dass Nektar und Pollentracht im Flugkreis der Bienenvölker im Wesentlichen dem biologischen Landbau entsprechen, oder Kulturen und Wildpflanzen, die die biologische Qualität der Imkereierzeugnisse nicht beeinträchtigen.

 

Sollte für das Überleben der Bienenvölker eine Fütterung nötig sein, ist Honig aus ökologischer Bienenhaltung, Bio-Zucker oder Bio-Sirup einzusetzen. Alle Maßnahmen an den Bienenvölkern, wie Honiggewinnung, Fütterung, Varroadezimierung sind zu dokumentieren. Sowie ist Kartenmaterial über die Aufstellungsplätze der Bienenstöcke der Kontrollstelle bereitzustellen.

 

Imkereierzeugnisse dürfen nur dann mit einem Bezug auf die ökologische / biologische Produktion vermarktet werden, wenn die Produktionsvorschriften seit mindestens einem Jahr entsprechen.

 

Ansprechpartner:

 

Florian Fischer (Deutschland)

Tel: +49 (0)851 96609-303,

 

Matthias Pühringer (Österreich)

Tel: +43 (0)7289 40977,